
Range Rover Electric 2026–2027: Überblick über den ersten elektrischen Range Rover

Der Range Rover Electric 2026-2027 ist nicht deshalb wichtig, weil er einfach nur ein weiterer großer Elektro-Crossover ist, sondern weil es der erste vollelektrische Range Rover ist. Stand August 2026 ist es noch ein Vorserienfahrzeug: Die öffentliche Präsentation hat bereits stattgefunden, aber die finalen Werte zu Reichweite, Preis, Anhängelast und ein Teil der technischen Daten für die Serienversion sind noch nicht abgeschlossen.
Im Kern richtet sich das Modell an alle, die die Ruhe eines Elektroautos wollen, ohne auf hohe Sitzposition, große Karosserie und die echte Fähigkeit zu verzichten, nicht nur auf Asphalt zu fahren. Nicht geeignet ist es für alle, die schon jetzt exakte Betriebskosten, belastbare Zuverlässigkeitsstatistiken und einen klaren Marktpreis brauchen.
Modell und seine Position im Markt
Im Segment teurer elektrischer SUV versucht der Range Rover Electric nicht, eine Nische als Technik-Demonstrator zu besetzen, sondern die Rolle eines traditionellen Flaggschiffs in neuem Format. Der Hauptfokus liegt nicht auf Rekord-Effizienz, sondern auf dem Zusammenspiel aus Ruhe, Fahrkomfort, Zugkraft bei niedrigen Geschwindigkeiten und dem Erhalt des Offroad-Charakters, wegen dem man diese Baureihe kauft.
Der nächste ideelle Rivale ist der Mercedes G 580 mit Elektrotechnologie. Der Range Rover spielt jedoch anders: weniger demonstrative Härte, mehr Fokus auf Isolation von der Fahrbahn, Komfort auf langen Strecken und die saubere Arbeit des Allradantriebs auf rutschigem oder unebenem Untergrund.
Generation und Modellgeschichte
Das ist kein separater neuer Range Rover mit anderer Karosserie, sondern eine elektrische Version des aktuellen großen Modells auf der MLA-Flex-Plattform. Die Logik ist einfach: ein vertrauter Full-Size Range Rover, nur ohne Verbrennungsmotor.
Die Start-Chronologie ist bereits klar erkennbar. Ende 2023 wurde die Warteliste eröffnet, 2024-2025 liefen Kälte- und Dauerhaltbarkeitstests, im Juli 2026 gab es den öffentlichen Auftritt in Goodwood, die vollständige Enthüllung wurde später im selben Jahr angekündigt, und die Öffnung der Bestellungen – Ende 2026. 2027 sollte man als erstes volles Jahr der Marktpräsenz betrachten, doch die genauen Lieferpläne müssen weiterhin separat geprüft werden.
Motoren und Getriebe
Hier ist das Konzept ohne Exotik, aber ambitioniert in der Umsetzung: zwei Elektromotoren, je einer pro Achse, und permanenter Allradantrieb. Für ein Elektro-Modell ist der Hubraum nicht anwendbar, daher gibt es hier ehrlich gesagt nichts anzugeben. Ein klassisches Getriebe gibt es ebenfalls nicht, und Details zur Serienkonfiguration der Reduktionsgetriebe hat der Hersteller noch nicht offengelegt.
Bei der Leistung sollte man vorsichtig sein. In Prototyp-Berichten tauchen etwa 542-550 PS und 850 N·m auf, offiziell bestätigt ist jedoch nur, dass die Fahrleistungen auf dem Niveau des Flaggschiff-V8 liegen sollen. Der Richtwert für 0-100 km/h liegt bei rund 4,7 s, aber auch das ist noch keine finale Serienangabe.
Karosserie, Abmessungen und Fahrwerk
Äußerlich unterscheidet sich der elektrische Range Rover fast nicht von der aktuellen Karosserie. Das ist eine gute Nachricht für alle, die genau die klassische Silhouette wollen, ohne den Versuch, ein Elektroauto wie ein futuristisches, kapselartiges Objekt wirken zu lassen. Es wird kurze und lange Radstände geben, und die Karosserie bleibt sehr groß – in der Stadt sind daher nicht nur Kameras wichtig, sondern auch Gewöhnung an die Abmessungen.
Beim Fahrwerk ist die zentrale Frage, ob das Auto trotz einer Masse von etwa 2,8 t ein leichtfüßiges Gefühl behält. Erste Eindrücke sagen: ja. Der E-Antrieb kaschiert das Gewicht bei niedrigen Geschwindigkeiten gut, und die präzise Momentenverteilung hilft auf rutschigem Untergrund und abseits des Asphalts. Gleichzeitig erwähnen einige frühe Berichte eine etwas geringere Bodenfreiheit als bei Versionen mit Verbrennungsmotor.
| Parameter | Was Stand 2026 bekannt ist |
|---|---|
| Status des Modells | Vorserien-Elektroauto, vollständige Enthüllung – später im Jahr 2026 |
| Plattform | MLA-Flex |
| Antriebskonzept | Zwei Elektromotoren, permanenter Allradantrieb |
| Hubraum | Nicht anwendbar für ein Elektroauto |
| Leistung | In Prototyp-Materialien 542-550 PS; Serienwert noch nicht bestätigt |
| Drehmoment | In Prototyp-Einschätzungen etwa 850 N·m |
| Batterie | 117 kWh, 800-Volt-Architektur |
| Schnellladen | Bis zu 350 kW Gleichstrom |
| Reichweite | Noch kein offizieller Zyklus; frühe Schätzungen – etwa 451-483 km |
| Länge | SWB 5052 mm, LWB 5252 mm |
| Radstand | SWB 2997 mm, LWB 3197 mm |
| Breite inkl. Spiegel | 2209 mm |
| Höhe | 1870 mm |
| Bodenfreiheit | 219 mm standard, bis 295 mm in Offroad-Position |
| Wendekreis | 10,95 m für SWB und 11,54 m für LWB |
| Watttiefe | Bis zu 900 mm |
| Kofferraum | Keine separaten offiziellen Daten für BEV; bei der aktuellen Karosserie nach der zweiten Reihe etwa 818-857 l je nach Version |
| Anhängelast | Finaler Wert nicht veröffentlicht; in frühen Schätzungen werden etwa 2500 kg erwähnt |
Innenraum, Komfort und Sicherheit
Der stärkste erste Eindruck vom Modell ist die Ruhe. Für ein großes Premium-Elektroauto ist das keine Nebensache, sondern ein Schlüsselargument: Wenn Karosserie groß, Masse groß und Sitzposition hoch sind, dann entscheiden gerade Geräuschdämmung und Fahrkomfort darüber, ob sich das Auto hochwertig anfühlt. Laut frühen Rückmeldungen ist das hier sehr gut gelöst.
Bei Sicherheit und Elektronik ist es wichtig, nicht zu spekulieren. Die vollständige Liste der Serien-Systeme ist noch nicht veröffentlicht, aber bereits bestätigt sind eine sehr schnelle Traktionsregelung, die Funktion des One-Pedal-Modus sowohl auf der Straße als auch offroad sowie die Beibehaltung der Bergabfahrhilfe. Der Schwerpunkt liegt also nicht nur auf Assistenzsystemen für die Autobahn, sondern auch auf der Kontrolle des Fahrzeugs unter schwierigen Bedingungen.
Alltagstauglichkeit
Im täglichen Einsatz wirkt das Modell stark dort, wo ein Elektroauto wirklich Vorteile bringt: Ruhe in der Stadt, sanftes Anfahren, keine Schaltvorgänge, kräftige Rekuperation. Die 800-Volt-Architektur und Laden bis 350 kW klingen ebenfalls überzeugend, aber solange es keine offizielle Ladezeit bis 80% gibt, muss man die Praxistauglichkeit auf der Strecke mit Vorsicht einschätzen.
Es gibt auch Bremsfaktoren. Eine Masse von fast drei Tonnen macht ihn kaum zum Effizienzmaßstab, und eine Breite von über 2,2 m inkl. Spiegel bedeutet, dass enge Parkhäuser und alte Innenhöfe problematisch bleiben. Im Winter hilft das Thermomanagement, das den Heizbedarf reduziert, aber reale Erfahrungswerte von Besitzern zum Energieverbrauch existieren bislang schlicht nicht.
Stärken und Schwächen
Aus Sicht eines künftigen Besitzers hat der Range Rover Electric eine sehr starke Grundidee: den vertrauten großen Range Rover zu nehmen und Lärm, Vibrationen und Verzögerungen eines klassischen Antriebs zu entfernen. Gerade wegen des frühen Entwicklungsstands sollte man ihn jedoch vorerst nicht aus Emotion heraus kaufen, sondern erst nach Prüfung der Serienwerte.
| Pluspunkte | Minuspunkte |
|---|---|
| Sehr leise und komfortable Fahrt – offenbar der größte Vorteil des Modells | Ein Teil der Schlüsseldaten ist noch nicht final: Reichweite, Preis, Anhängelast |
| Echte Offroad-Fähigkeiten bleiben erhalten, inklusive Watttiefe bis 900 mm | Das hohe Gewicht wird die Effizienz sehr wahrscheinlich beeinträchtigen |
| 800-Volt-Architektur bietet Potenzial für schnelle Langstreckenfahrten mit Nachladen | Es gibt noch keine offizielle 0-80%-Ladezeit |
| Klassische Range Rover-Karosserie ohne seltsame Kompromisse bei Sitzposition und Form | Anscheinend wird es keine Siebensitzer-Version geben |
| Sehr präzise Traktionsverteilung ist in der Stadt und auf schwierigem Untergrund hilfreich | Es wird ein sehr hoher Einstiegspreis erwartet |
Tuning und Zubehör
Bei diesem Modell geht es weniger um Leistungs-Tuning als um die richtigen Zubehörteile. Für eine solche Karosserie braucht man tatsächlich Dinge, die den täglichen Verschleiß reduzieren: Fußmatten, Einstiegsleistenschutz, Lösungen für den Kofferraum, Organisation des Ladekabels, Pflege großer Räder und Lackschutz in Bereichen mit ständigem Kontakt.
Der wichtigste Rat ist einfach: nicht vorschnell zu harten, modellspezifischen Teilen greifen, bis das Serienfahrzeug seine endgültigen Konturen und Befestigungspunkte hat. Zubehör, das an exakte Geometrie von Innenraum oder Kofferraum gebunden ist, nimmt man besser nach dem Start realer Auslieferungen, wenn Schablonen und Kompatibilität geprüft sind.
Was man sich für dieses Modell ansehen sollte
- Zubehör für Range Rover GT - der nächste Bezugspunkt für das neue Modell, um das Erscheinen kompatibler Lösungen zu verfolgen
- Auswahl nach der Range Rover-Baureihe - hilfreich, wenn man ein Verständnis für verfügbare Formate zum Schutz von Innenraum, Kofferraum und Karosserie braucht
- Produkte für Range Rover Sport - ein guter ориентир für modernes Zubehör eines Range Rover in einer ähnlichen Klasse
Fazit
Der Range Rover Electric wirkt als Idee sehr überzeugend: ein großes, leises Elektroauto ohne Verzicht auf Sitzposition, Komfort und die Offroad-Funktionalität, für die dieses Modell geschätzt wird. Aber genau hier sollte man das endgültige Urteil erst nach Veröffentlichung der Serienwerte zu Reichweite, Laden, Anhängelast und Preis fällen. Der Beitrag basiert auf realer Auswahlpraxis, Erfahrung und echten Nutzungsszenarien ähnlicher Fahrzeuge – der wichtigste Maßstab ist daher keine Werbung, sondern eine nüchterne Bewertung dessen, was bereits bestätigt ist und was noch nicht.
| ✔ | Ein leiser und sanfter Lauf wirkt als Hauptvorteil des Modells, besonders für einen großen Premium-SUV. Im Artikel wird direkt darauf hingewiesen, dass gerade die Geräuschdämmung und die Laufruhe das Gefühl eines „teuren“ Autos prägen können. |
| ✔ | Die vollwertigen Offroad-Fähigkeiten bleiben erhalten: Es gibt einen permanenten Allradantrieb, einen Fahrmodus abseits des Asphalts und eine Wattiefe von bis zu 900 mm. Das macht die Elektroversion nicht nur zu einem City-Crossover, sondern zu einem Fahrzeug für schwierige Untergründe. |
| ✔ | Die 800-Volt-Architektur und das Laden mit bis zu 350 kW bieten ein gutes Potenzial für schnelle Nachladungen unterwegs. Für einen großen Elektro-SUV ist das ein wichtiger Vorteil im Alltag und auf der Autobahn. |
| ✔ | Die Karosserie behält die klassische Silhouette des Range Rover ohne radikale Änderungen in der Form. Für alle, die das vertraute Format eines großen Geländewagens suchen, ist das praktischer als Design-Experimente. |
| ✔ | Die präzise Verteilung des Drehmoments zwischen den Achsen dürfte sowohl in der Stadt als auch auf glattem oder unebenem Untergrund helfen. In Kombination mit der hohen Sitzposition sollte das Auto in verschiedenen Nutzungsszenarien komfortabel sein. |
| ✘ | Das Modell ist noch vorserienreif, und ein Teil der wichtigsten Daten ist nicht freigegeben: Es gibt keine finalen Angaben zu Reichweite, Preis, Anhängelast und der vollständigen Liste der technischen Parameter. Daher ist der tatsächliche Besitzwert derzeit schwer einzuschätzen. |
| ✘ | Das Gewicht von rund 2,8 t wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Effizienz auswirken. Das ist nicht das Auto, von dem man besondere Sparsamkeit erwarten sollte. |
| ✘ | Eine offizielle Ladezeit von 0-80% gibt es bisher nicht, daher ist die Alltagstauglichkeit auf langen Strecken noch nicht durch Zahlen bestätigt. Vorläufig muss man sich nur an vorläufigen Schätzungen orientieren. |
| ✘ | Die Breite von über 2,2 m mit Spiegeln und die große Karosserie erschweren das tägliche Manövrieren in engen Höfen und auf beengten Parkplätzen. Für die Stadt wird das ein spürbarer Nachteil sein. |
| ✘ | Es scheint, dass es keine Siebensitzer-Version geben wird, und der Einstiegspreis dürfte sehr hoch ausfallen. Das heißt, das Auto richtet sich an einen engen Käuferkreis, der bereit ist, für dieses Format ohne Kompromisse zu zahlen. |







