
Toyota RAV4 (ab 2019) im Test: Warum diese Generation so beliebt ist

Toyota RAV4 ab 2019 — das ist die fünfte Generation des Crossovers, die nicht wegen eines einzelnen „Features“ beliebt wurde, sondern wegen eines ausgewogenen Pakets: geräumiger Innenraum, ordentliches Kofferraumvolumen, Sicherheitsausstattung serienmäßig, sparsame Hybride und mehrere Versionen für unterschiedliche Aufgaben. Genau deshalb bleibt diese Generation im Verkauf und auch auf dem Gebrauchtmarkt stabil.
Kurz gesagt: Der RAV4 dieser Generation ist für alle interessant, die einen praktischen Familien-SUV ohne unnötige Komplikationen suchen. Vor dem Kauf ist es aber wichtig, die Unterschiede zwischen Benzin- und Hybridversionen zu verstehen und typische Schwachstellen bei Antrieb, Geräuschkomfort und einzelnen Servicethemen zu kennen.
Modell und seine Position am Markt
Der RAV4 gehört seit Langem zu den wichtigsten Volumen-SUVs seiner Klasse, und die fünfte Generation hat diese Position nur gefestigt. Das Auto zielt nicht auf Emotionen, sondern auf Nutzen im Alltag: komfortabler Innenraum, einfache Bedienung, großes Gepäckabteil, Vielseitigkeit in der Stadt und auf der Autobahn. Für viele Käufer reicht das bereits aus, um nicht weiter zu suchen.
2019 erzielte das Modell Rekordverkäufe, später wurde die Palette um TRD Off-Road und Prime erweitert. Das ist wichtig, weil der RAV4 damit nicht mehr nur ein „Stadt-Crossover für jeden Tag“ war, sondern Varianten für leichtes Gelände ebenso bekam wie für diejenigen, die mehr Dynamik wollen.
| Was den RAV4 beliebt gemacht hat | Praktischer Effekt für den Besitzer |
|---|---|
| Geräumiger Innenraum | Weniger Kompromisse für Familie und tägliche Fahrten |
| Großer Kofferraum | Praktisch für Reisen, Einkäufe und Kindersachen |
| Sicherheit serienmäßig | Keine Aufpreise für ein grundlegendes Systempaket |
| Hybridversion | Niedrigerer Verbrauch für einen großen Crossover |
| Verschiedene Modifikationen | Version passend für Stadt, Autobahn oder leichtes Gelände wählbar |
Generation und Modellgeschichte
Die fünfte Generation des Toyota RAV4 debütierte als Modelljahr 2019. Zum Start umfasste die Palette 5 Benzin- und 4 Hybridversionen — Toyota setzte also von Anfang an auf eine breite Auswahl statt auf eine einzige Universal-Konfiguration.
Genau diese Generation bekam einen deutlich „SUV-mäßigeren“ Charakter: Der Crossover wurde optisch und technisch kantiger, näher am aktiven Einsatz als der Vorgänger. Später kamen TRD Off-Road für Fans praktischer Geländegängigkeit sowie RAV4 Prime als stärkere Variante in der Familie hinzu.
Motoren und Getriebe
Die Basis ist bei dieser Generation einfach: Die Benzinversion hat einen 2,5-Liter-Reihen-4-Zylinder Dynamic Force mit D-4S und Dual VVT-i. Leistung — 203 PS bei 6600 U/min, Drehmoment — 249 N·m bei 5000 U/min. Das ist kein Sportmotor, sondern ein Aggregat, das auf gleichmäßigen Durchzug im Alltag ausgelegt ist.
Der Hybrid basiert auf demselben 2,5-Liter Dynamic Force innerhalb von THS II. Systemleistung — 219 PS, der Elektromotor liefert 118 PS und 203 N·m, die Batterie — Ni-MH mit 244,8 V. Für einen großen Crossover ist das eine der rationalsten Varianten in der Palette, wenn sowohl Zugkraft als auch Sparsamkeit gefragt sind.
Die Benziner bekamen die 8-Stufen-Automatik Direct-Shift, die Hybride das elektronisch gesteuerte eCVT. Bei den Benzinern war Frontantrieb Serie, Allrad optional. Bei den Hybriden ist AWD-i serienmäßig. In einzelnen Versionen, darunter Adventure, kam Dynamic Torque Vectoring AWD mit Entkopplung des Hinterantriebs zum Einsatz.
| Version | Motor / Leistung | Getriebe | Antrieb |
|---|---|---|---|
| Benzin | 2,5 l, 203 PS, 249 N·m | 8-Stufen-Automatik | Front- oder Allrad, je nach Ausstattung |
| Hybrid | 2,5 l, 219 PS gesamt | eCVT | AWD-i serienmäßig |
| Adventure / Teile der AWD | 2,5 l Benzin oder Hybrid je nach Markt | Je nach Version | Dynamic Torque Vectoring AWD bei einem Teil der Modifikationen |
Im Alltag kann die Benzinversion etwas gröber wirken: Besitzer erwähnen häufig Ruckeln bei niedrigen Geschwindigkeiten, einen lauten Charakter unter Last und nicht immer ganz weiche Schaltvorgänge der 8-Stufen-Automatik. Der Hybrid wirkt meist gelassener, besonders in der Stadt.
Karosserie, Abmessungen und Fahrwerk
Von den Abmessungen her liegt der RAV4 ab 2019 bereits nahe an der oberen Grenze der Klasse. Radstand — 2690 mm, Länge der normalen Versionen — 4595 mm, Adventure — 4610 mm. Breite — 1854 mm, bei Adventure — 1864 mm. Die Höhe variiert von 1702 bis 1707 mm bei den Standardversionen und erreicht 1742 mm beim Adventure.
Die Bodenfreiheit hängt von der Ausstattung ab: 213 mm bei LE/XLE und 218 mm bei XLE und höher, Adventure hat 218 mm. Für die Stadt ist das mehr als ausreichend, und auf Schotter oder im Winter hilft diese Reserve, mit dem Unterboden nicht an kleinen Unebenheiten hängen zu bleiben.
Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass das Auto berechenbar bleibt und keine Überraschungen liefert. Es ist aber nicht der Crossover, der die Weichheit der Premiumklasse bietet. Auf Unebenheiten kann der RAV4 straff wirken, nicht besonders „flauschig“ — dafür hilft das der Stabilität auf der Autobahn.
| Parameter | Standardversionen | Adventure |
|---|---|---|
| Länge | 4595 mm | 4610 mm |
| Breite | 1854 mm | 1864 mm |
| Höhe | 1702–1707 mm | 1742 mm |
| Radstand | 2690 mm | 2690 mm |
| Bodenfreiheit | 213–218 mm je nach Ausstattung | 218 mm |
Innenraum, Komfort und Sicherheit
Der Innenraum ist einer der Gründe, warum der RAV4 dieser Generation so gern gekauft wurde. Das Passagiervolumen beträgt 2801 l, die Beinfreiheit — 1041 mm vorn und 960 mm hinten. Auch in der Breite passt es: 1468 mm Schulterbreite vorn und 1433 mm hinten. Für ein Familienauto ergibt das eine ordentliche Sitzposition ohne Engegefühl.
Der Kofferraum ist ebenfalls eine Stärke: 1065 l bei normaler Sitzstellung und 1977 l mit umgeklappter zweiter Reihe. Das ist ein praktisches Werkzeug und nicht nur eine Zahl im Prospekt. Für Kindersachen, Fahrten zur Datscha oder großes Gepäck ist reichlich Platz vorhanden.
Bei der Sicherheit hat Toyota nicht gespart: Serienmäßig gibt es Toyota Safety Sense 2.0, 8 Airbags, Rückfahrkamera und Star Safety System. Für viele Käufer ist das eines der wichtigsten Argumente für das Modell, weil das Basispaket hier nicht „leer“ wirkt.
Das Infotainment basiert auf Entune 3.0 mit 7-Zoll-Touchscreen, 6 Lautsprechern, Apple CarPlay, Amazon Alexa und Google Assistant. Ab XLE und höher kamen zusätzlich 4 USB-Ports zum Laden dazu. Technologisch ist das kein Rekord, aber für den Alltag ist die Ausstattung ausreichend.
Alltagstauglichkeit
Im echten Leben gefällt der RAV4, weil er keine Eingewöhnung verlangt. Die Sitzposition ist bequem, die Übersicht gut, der Kofferraum groß, und die Bodenfreiheit ermöglicht entspanntes Fahren über Schnee, Bordsteine oder schlechte Straßen. Für die Stadt ist das ein praktisches Format, für die Autobahn — ruhig und nachvollziehbar.
Für die Benzinversionen wurden im Mischbetrieb 7,8–8,4 l/100 km angegeben, je nach Antrieb und Ausstattung. Die Hybride — etwa 5,9–6,0 l/100 km im Mischbetrieb nach verschiedenen offiziellen und EPA-nahen Angaben. Für diese Fahrzeuggröße ist das ein starkes Argument für den Hybrid, besonders bei viel Stadtverkehr.
Tankvolumen — 54,9 l. Die Anhängelast hängt von der Version ab: Standardmodifikationen — bis 680 kg, Hybrid — bis 794 kg, Adventure und TRD Off-Road — bis 1588 kg. Der RAV4 ist also kein „Zugfahrzeug“ im wörtlichen Sinn, aber einzelne Versionen eignen sich bereits für einen moderaten Anhänger oder einen aktivieren Einsatz.
Stärken und Schwächen
Der größte Vorteil dieser Generation ist die Summe der Eigenschaften, nicht ein einzelner Glanzwert. Der RAV4 ist als Familien-Crossover gelungen, weil er Platz, Sicherheit, ordentliche Effizienz und eine große Versionenvielfalt kombiniert. Genau deshalb wird er oft ohne lange Zweifel gekauft.
Aber es gibt auch Nachteile. Der Benziner zusammen mit der 8-Stufen-Automatik gefällt nicht jedem wegen Ruckeln bei niedrigen Geschwindigkeiten. Einige Besitzer beklagen außerdem Motor- und Abrollgeräusche sowie die insgesamt „nicht-premiöse“ Anmutung des Interieurs im Vergleich zu manchen Konkurrenten.
Bei Hybriden gab es Hinweise zur Kraftstoffanlage: Der Tank lässt sich nicht immer bis zum Ende füllen, und die Anzeige für Kraftstoff oder Reichweite kann ungenau arbeiten. Für 2019–2021 gab es außerdem ein Service-Bulletin zu Wassereintritt über Clips der Dachreling. Das heißt nicht, dass jedes Auto betroffen ist, aber solche Punkte sollte man prüfen.
| Pluspunkte | Minuspunkte |
|---|---|
| Großer Innenraum und geräumiger Kofferraum | Die Benzinversion kann laut und etwas ruppig sein |
| Starkes Sicherheitspaket serienmäßig | Nicht jeder mag die eher straffe Abstimmung des Fahrwerks |
| Sparsamer Hybrid | Bei Hybriden gab es Beschwerden über Kraftstoffanzeigen |
| Es gibt AWD-, Adventure- und TRD Off-Road-Versionen | Bei einem Teil der Fahrzeuge wurden нюancen beim Allrad und den Relings festgestellt |
| Gute Wertstabilität am Markt | Nicht der leiseste und nicht der weichste Innenraum der Klasse |
Tuning und Zubehör
Für den RAV4 ab 2019 ist sinnvolles Tuning nicht „Sport um des Sports willen“, sondern eine praktische Optimierung. Am häufigsten lohnen sich Unterfahrschutz, Fußmatten, Schmutzfänger, Gepäckträgersysteme, Relings, Anhängerkupplungen für die entsprechenden Versionen und zusätzliche Beleuchtung für Fahrten außerhalb der Stadt.
Wenn du eine grundlegende Orientierung zu Upgrades speziell für diese Generation brauchst, ist es praktisch, mit dem Beitrag über Tuning Toyota RAV4 2019 zu starten. Dort lohnt es sich, nicht nur auf externe Zubehörteile zu schauen, sondern auch auf Dinge, die den Alltag tatsächlich verbessern.
In jedem Fall gilt: Für dieses Modell ist funktionale Nachrüstung nützlicher als aggressives Styling. Den RAV4 kauft man wegen seiner Praktikabilität — und genau die sollte man stärken, nicht kaschieren.
Fazit
Der Toyota RAV4 ab 2019 ist so beliebt, weil er genau das liefert, was man von einem Volumen-Crossover erwartet: Platz, Sicherheit, ordentliche Sparsamkeit, die Wahl zwischen Benzin und Hybrid sowie Alltagstauglichkeit ohne unnötige Probleme. Wenn ein универсeller SUV für Familie, Arbeit und längere Fahrten gesucht wird, ist das eine sehr логische Option.
Wenn jedoch die wichtigsten Prioritäten Ruhe, weicher Federungskomfort oder ein „premium“-mäßigeres Innenraumgefühl sind, sollte man breiter suchen. Die Stärke des RAV4 ist nicht emotional, sondern praktisch — und genau deshalb wird er gewählt. Am besten passt er zu denen, die einen berechenbaren Crossover ohne komplexe Technik und mit guter Marktliquidität wollen.
Das praktische Urteil ist einfach: Die Benzinversion passt zu denen, die moderat fahren und ein schlichtes Konzept wollen, der Hybrid zu denen, die viel Zeit in der Stadt verbringen und Sparsamkeit schätzen. Vor dem Kauf unbedingt die Arbeit des Getriebes, die Servicehistorie und die konkrete Ausstattung prüfen — denn in dieser Generation ist der Unterschied zwischen den Versionen действительно spürbar.
| ✔ | Der geräumige Innenraum und der große Kofferraum machen den RAV4 praktisch für die Familie, Reisen und den täglichen Einkauf. Im Innenraum gibt es ausreichend Beinfreiheit, und der Kofferraum fasst problemlos sperrige Gegenstände. |
| ✔ | Schon in der Basis gibt es ein umfangreiches Sicherheitspaket: Toyota Safety Sense 2.0, 8 Airbags und eine Rückfahrkamera. Das ist praktisch, weil man keine teuren Ausstattungen nur wegen grundlegender Assistenzsysteme suchen muss. |
| ✔ | Die Hybridversion wirkt für die Stadt am sinnvollsten dank eines Kraftstoffverbrauchs von etwa 5,9–6,0 l/100 km. Für einen Crossover dieser Größe ist das eine spürbare Ersparnis im Vergleich zu den Benzinversionen. |
| ✔ | Es gibt eine Auswahl zwischen verschiedenen Varianten für unterschiedliche Aufgaben: Benzin, Hybrid, AWD, Adventure und TRD Off-Road. Das ermöglicht es, das Auto nicht nur für die Stadt, sondern auch für leichtes Gelände oder zum Ziehen anzupassen. |
| ✔ | Die Bodenfreiheit von 213–218 mm hilft problemlos über Bordsteine, Schnee und unebene Straßen zu fahren. Für den Alltag ist das ein praktischer Vorteil. |
| ✘ | Die Benzinversion mit 8-Gang-Automatik kann bei niedrigen Geschwindigkeiten etwas ruppig wirken. Im Artikel werden Ruckeln und nicht immer sanftes Arbeiten des Getriebes erwähnt. |
| ✘ | Während der Fahrt wirkt der RAV4 nicht wie ein leises Auto: Besitzer bemängeln Motorgeräusche und Fahrgeräusche. Das fällt besonders auf, wenn man ihn mit komfortableren Konkurrenten vergleicht. |
| ✘ | Das Fahrwerk ist recht straff abgestimmt, daher bietet das Auto auf Unebenheiten keinen weichen, „premium“-artigen Abrollkomfort. Manche werden das wegen der guten Straffheit mögen, für einen Teil der Käufer ist das jedoch ein Nachteil beim Komfort. |
| ✘ | Bei den Hybridversionen gab es Anmerkungen zum Kraftstoffsystem: Der Tank wird nicht immer vollständig gefüllt, und die Anzeigen für Kraftstoff oder Reichweite können fehlerhaft arbeiten. Das ist eine Kleinigkeit, stört aber im Alltag. |







