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Test Volkswagen Amarok (2. Generation): praktischer Pickup für Arbeit und Autobahn

Test Volkswagen Amarok II: Leiterrahmen-Pick-up für Arbeit und Autobahn, mit bis zu 3500 kg Anhängelast, komfortablem Innenraum und starken Offroad-Qualitäten.
Test Volkswagen Amarok (2. Generation): praktischer Pickup für Arbeit und Autobahn Foto 1

Der Volkswagen Amarok II ist ein Pick-up für alle, die wirklich Rahmen, Ladefläche und Zugkraft brauchen – aber ohne das Gefühl einer groben Arbeitsmaschine auf der Autobahn. In der zweiten Generation ist er technisch sehr nah am Ford Ranger, hat dafür ein eigenes Design, ein zurückhaltenderes Interieur und wirkt im Alltag insgesamt hochwertiger.

Die Logik ist einfach: tagsüber Arbeit, abends Autobahn, am Wochenende Anhänger. Wenn das Auto jedoch fast nur in der Stadt ohne Ladung und ohne Ziehen genutzt wird, ist der Amarok oft zu groß und zu teuer.

Modell und seine Position im Markt

Der Amarok II steht im oberen Bereich des Pick-up-Segments: Er ist nicht so utilitaristisch wie manche Wettbewerber und setzt nicht nur auf Nutzlast, sondern auch auf Akustikkomfort, Ausstattung und Autobahnverhalten. Genau deshalb wird er häufig als Arbeitsfahrzeug für Unternehmen betrachtet, das auf langen Strecken nicht nervt.

Am besten passt dieses Modell zu denen, die mehrere Szenarien kombinieren: Anhänger, Werkzeug, lange Fahrten, Trips über schlechte Straßen. Am wenigsten Sinn ergibt er für alle, die einfach nur ein großes Familienauto brauchen, ohne die Ladefläche wirklich zu nutzen.

Generationen und Modellgeschichte

Die erste Amarok-Generation kam 2010 auf den Markt und hielt sich mehr als zehn Jahre. Die zweite Generation wurde 2022 vorgestellt, der Verkauf lief je nach Markt als Modelljahr 2023 oder 2024 an. Der aktuelle Amarok wird als Doppelkabinen-Pick-up gebaut, seine technische Basis entstand in Partnerschaft mit Ford – daher sind viele Baugruppen und Antriebe mit dem Ranger gemeinsam.

Motoren und Getriebe

Die Palette hängt vom Markt ab – das sollte man vor dem Kauf unbedingt prüfen. Für den Amarok II wurden tatsächlich ein 2,0-Liter-Diesel mit 170 к.с. und 405 Н·м, ein 2,0-Liter-Diesel mit zwei Turboladern mit 210 к.с. und 500 Н·м, ein 3,0-Liter V6 TDI mit 250 к.с. und 600 Н·м (auf einigen Märkten wird derselbe V6 als 240 к.с. angegeben) sowie ein 2,3-Liter-Benziner mit 302 к.с. und 452 Н·м genannt.

Der Basisdiesel wird meist mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe kombiniert, die stärkeren Versionen mit einem 10-Gang-Getriebe. Auch das Allradkonzept unterscheidet sich: Je nach Markt gibt es eine zuschaltbare Variante oder ein System mit wählbaren Modi.

MotorLeistungGetriebe
2,0 Diesel170 к.с., 405 Н·м6-stufige Automatik
2,0 Diesel mit zwei Turbos210 к.с., 500 Н·м10-stufige Automatik
3,0 V6 TDI250 к.с., 600 Н·м; auf einigen Märkten 240 к.с.10-stufige Automatik
2,3 Benziner302 к.с., 452 Н·м10-stufige Automatik

Karosserie, Abmessungen und Fahrwerk

Der Amarok II hat eine Leiterrahmen-Konstruktion, einen Radstand von 3270 mm und eine Länge von 5350–5390 mm je nach Version. Die Breite beträgt 1910–1917 mm, die Höhe 1871–1886 mm, die Bodenfreiheit 217 mm. Die Offroad-Geometrie ist in der Klasse stark: Böschungswinkel vorn 30°, hinten 23–26°, Rampenwinkel 21°, Wattiefe 800 mm. Einen klassischen Kofferraum in Litern gibt es hier nicht – als Orientierung dient die Ladefläche mit 1624 x 1584 mm, zwischen den Radkästen 1227 mm. Die Nutzlast liegt je nach Markt bei 904–1101 kg, Anhängelast gebremst – bis 3500 kg.

ParameterWert
GenerationII, seit 2022
KarosserieDoppelkabinen-Pick-up mit Leiterrahmen
Abmessungen5350-5390 x 1910-1917 x 1871-1886 mm
Radstand3270 mm
Bodenfreiheit217 mm
Wattiefe800 mm
Ladefläche1624 x 1584 mm, zwischen den Radkästen 1227 mm
Nutzlast904-1101 kg
Anhängelastbis 3500 kg
Kraftstofftank80 l

Innenraum, Komfort und Sicherheit

Einer der Hauptgründe, gerade auf den Amarok zu schauen, ist der Innenraum. In teuren Versionen gibt es ein digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument, einen 12-Zoll-Zentralbildschirm, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung, kabelloses Laden und ein Harman Kardon Soundsystem. Bei der Sicherheit ist ebenfalls vieles an Bord: Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Rückfahrkamera oder 360°-Rundumsicht, Totwinkelüberwachung. Gleichzeitig klagen einige Besitzer über zu aufdringliche Warnhinweise der Assistenzsysteme.

Alltagstauglichkeit

Im täglichen Betrieb ist der Amarok angenehmer als die meisten Pick-ups: leiser auf der Autobahn, gelassener bei hohem Tempo, bequemer beim Ein- und Aussteigen. Doch die Klassenphysik bleibt: Eine leere Ladefläche kann den Federungskomfort auf kleinen Unebenheiten härter wirken lassen, und die großen Abmessungen machen sich auf Parkplätzen schnell bemerkbar. Der reale Verbrauch im zügigen Mischbetrieb liegt meist bei etwa 10–11 l/100 km, und Dieselversionen mögen wegen des Partikelfilters keine kurzen, kalten Stadtstrecken.

Stärken und Schwächen

SzenarioPluspunkteMinuspunkte
AutobahnLeiser und stabiler als viele Pick-upsAbmessungen und Aerodynamik sind dennoch spürbar
ArbeitBis zu 3500 kg Anhängelast und fast eine Tonne NutzlastTeurer als einige einfachere Wettbewerber
StadtHohe Sitzposition und gute ÜbersichtWendekreis und Länge ermüden schnell
AlltagseigentumStarker Innenraum und gute AusstattungDie neue Generation hat noch keine große Langzeitstatistik zur Haltbarkeit

Aus Ownersicht ist der größte Vorteil des Amarok II, dass er nicht dazu zwingt, einen Pick-up nur wegen der Ladefläche zu ertragen. Der größte Nachteil: Für diesen Komfort und die Vielseitigkeit bezahlt man – beim Kauf und später im Betrieb.

Tuning und Zubehör

Beim Amarok ergibt Tuning dann Sinn, wenn es eine Aufgabe löst und nicht nur Glanz hinzufügt. Die logischsten Upgrades für dieses Modell sind Schutz und Organisation der Ladefläche, Ausrüstung für den Anhängerbetrieb sowie Kleinigkeiten für den schmutzigen Alltagseinsatz.

Wenn Sie sich das Modell separat ansehen möchten, gibt es einen Beitrag über den aktualisierten Amarok. Von den praktischen Dingen sind bei einem solchen Pick-up am häufigsten Rollos für die Ladefläche zum Schutz der Ladung und Anhängerkupplungen sinnvoll, wenn das Fahrzeug tatsächlich mit Anhänger arbeitet.

Was sich für dieses Modell lohnt

  • Rollo oder Hardtop – wenn Werkzeug, Gepäck oder Campingausrüstung geschützt werden müssen.
  • Anhängerkupplung – eines der sinnvollsten Extras für den Amarok angesichts seiner Zugkraft.
  • Fußmatten, Trittbretter und Kantenschutz für die Ladefläche – nützlich, wenn das Fahrzeug oft im Schlamm oder beim Beladen eingesetzt wird.

Fazit

Der Volkswagen Amarok II passt gut zu allen, die ein einziges Fahrzeug für Arbeit, Autobahn, Anhänger und gelegentliche Ausflüge abseits des Asphalts brauchen. Er ist nicht der einfachste und nicht der günstigste Pick-up, dafür aber einer der komfortabelsten im Alltag. Der Beitrag basiert auf echter Auswahlpraxis, Erfahrung und realen Nutzungsszenarien – nicht auf Werbeversprechen.

Vor- und Nachteile

  • Die Rahmenkonstruktion, die Bodenfreiheit von 217 mm und die Wattiefe von bis zu 800 mm machen den Amarok II nicht nur für Asphalt, sondern auch für den Einsatz auf schwierigeren Straßen und für Offroad-Ausflüge geeignet.

  • Für Aufgaben mit Anhänger und Ladung wirkt das Modell sehr praktisch: Die Nutzlast reicht von 904 bis 1101 kg, und die Anhängelast mit Bremsen beträgt bis zu 3500 kg.

  • Auf der Autobahn verhält sich der Amarok II ruhiger als viele Pick-ups: Im Artikel werden ausdrücklich die Ruhe im Innenraum und die Stabilität bei hoher Geschwindigkeit hervorgehoben.

  • Der Innenraum und die Ausstattung wirken für einen Pick-up stärker als der Durchschnitt des Segments: Es gibt ein digitales Kombiinstrument, einen großen zentralen Bildschirm, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung und moderne Sicherheitssysteme.

  • Das Modell eignet sich als universelles Arbeitsfahrzeug: Seine Auslegung passt gut zur Kombination aus Arbeit, langen Fahrten, Anhängerbetrieb und gelegentlichen Ausflügen auf schlechte Straßen.

  • Im Stadtverkehr kann der Amarok II unpraktisch sein: Die großen Abmessungen erschweren das Parken, und Länge sowie Wendekreis beginnen schnell zu nerven.

  • Ein leerer Laderaum macht das Fahrverhalten auf kleinen Unebenheiten straffer, sodass der Komfort ohne Ladung nicht immer den Erwartungen an einen teureren Pick-up entspricht.

  • Dieselversionen mögen keine kurzen, kalten Fahrten in der Stadt wegen des Dieselpartikelfilters, daher eignet sich das Modell für diesen Einsatzbereich weniger.

  • Der neue Amarok kostet mehr als einige einfachere Konkurrenten, daher wirkt er als rein städtisches oder familiäres Auto ohne Nutzung des Laderaums nicht besonders рационal.

Dieses Material wurde mit Hilfe von KI-Tools für Themenrecherche, Strukturierung und Erstellung eines ersten Entwurfs vorbereitet. Faktenprüfung, Redaktion, Expertenbewertung und finale Freigabe wurden von Maksym Vasyliovych Radomskyi durchgeführt.

Häufig gestellte Fragen

Der Amarok II macht Sinn, wenn das Fahrzeug regelmäßig mit Ladung, Anhänger oder auf langen Fahrten unterwegs ist. Er ist eine gute Wahl für die Arbeit am Tag und die Autobahn am Abend. Für den rein städtischen Einsatz ohne Ladefläche ist er meist zu groß und zu teuer.
Die zweite Generation wurde 2022 vorgestellt und ist technisch eng mit dem Ford Ranger verwandt. Gleichzeitig hat sie ein eigenes Design, einen zurückhaltenderen Innenraum und wird im Alltag als etwas „pkw-artiger“ wahrgenommen. Die aktuelle Version wird als Doppelkabinen-Pickup angeboten.
Die Motorenpalette hängt vom Markt ab, daher sollte sie vor dem Kauf für die konkrete Version geprüft werden. Im Artikel werden ein 2,0 Diesel mit 170 PS, ein 2,0 Diesel biturbo mit 210 PS, ein 3,0 V6 TDI mit 250 PS und ein 2,3 Benziner mit 302 PS erwähnt. In einigen Märkten wird der V6 mit 240 PS angegeben.
Je nach Markt beträgt die Nutzlast 904-1101 kg. Die Anhängelast mit Bremse liegt bei bis zu 3500 kg. Das macht das Modell geeignet für den Einsatz mit Anhänger und den regelmäßigen Transport schwerer Dinge.
Der Pickup ist 5350-5390 mm lang, hat eine Bodenfreiheit von 217 mm und einen Radstand von 3270 mm. Die Geländegeometrie umfasst einen Böschungswinkel vorn von 30°, einen Böschungswinkel hinten von 23-26° und eine Wattiefe von 800 mm. Für seine Klasse sind das starke Werte.
In den besser ausgestatteten Versionen gibt es ein digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument, einen 12-Zoll-Zentralbildschirm, eine Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung, kabelloses Laden und ein Harman Kardon Audiosystem. Bei den Sicherheitssystemen werden automatisches Bremsen, Spurhalteassistent, Totwinkelüberwachung und Rundumsicht erwähnt. Manche Besitzer beklagen jedoch zu häufige Warnungen der Elektronik.
Im flotten gemischten Betrieb liegt der Verbrauch meist bei etwa 10-11 l pro 100 km. In der Stadt ist das Fahrzeug aufgrund seiner Größe und des Wendekreises nicht besonders handlich, und Dieselversionen mögen wegen des Partikelfilters keine kurzen kalten Fahrten. Für den täglichen städtischen Einsatz ohne Last ist er nicht die rationalste Wahl.

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