Die Batterie ist ein Schlüsselelement jedes Elektroautos, denn von ihrem Zustand hängen Reichweite, Betriebsstabilität und der Marktwert des Fahrzeugs ab. Mit der Zeit verliert der Akku nach und nach an Kapazität, daher hilft eine regelmäßige Prüfung, Abweichungen rechtzeitig zu erkennen. Neben dem technischen Zustand achten viele Besitzer auch auf die Optik ihres Autos und wählen Zubehör für das Tuning, das den Stil des Fahrzeugs unterstreicht.
Die wichtigsten Methoden zur Batterieprüfung
- Über das Fahrzeugmenü oder Servicefunktionen. Einige Modelle ermöglichen die Bewertung des Batteriezustands über das Bordmenü, eine mobile App oder die Servicediagnose, aber ein exakter Wert ist nicht immer verfügbar. Bei unterstützten Tesla ist die Batteriezustandsprüfung beispielsweise über Controls → Service → Battery Health verfügbar; der Test wird in der Regel bei Anschluss an AC-Ladung durchgeführt.
- OBD-Diagnose. Eine der bequemsten Prüfmethoden. Mit einem OBD2-Adapter und Apps wie Car Scanner oder LeafSpy lässt sich der SOH (State of Health) — die verbleibende Batteriekapazität — auslesen. Dieser Wert sollte unter Berücksichtigung von Alter, Laufleistung und Fahrzeugmodell bewertet werden.
- Prüfung über die reale Reichweite. Nach dem vollständigen Laden lohnt es sich, eine bestimmte Strecke zu fahren und den tatsächlichen Energieverbrauch zu bewerten. Wichtig ist, dass das Ergebnis von Temperatur, Geschwindigkeit, Gelände und der Nutzung der Klimaanlage beeinflusst wird.
Worauf Sie achten sollten
- Spannungsbalance zwischen den Zellen;
- Anzahl der schnellen DC-Ladevorgänge;
- Batterietemperatur unter Last.
Vor dem Kauf eines gebrauchten Elektroautos empfiehlt sich eine vollständige Diagnose. Für eine längere Batterielebensdauer sollten häufiges Laden bis 100% vermieden, ein längerer tiefer Entladezustand verhindert und die serienmäßige Thermovorkonditionierung genutzt werden, sofern sie vorgesehen ist.









