
Dacia Striker: neuer günstiger Crossover-Kombi von Dacia

Dacia erweitert seine Palette in der beliebtesten europäischen Fahrzeugklasse: Nach dem C-Segment-Crossover Bigster ist mit dem Dacia Striker ein zweites Modell hinzugekommen. Es ist ein höhergelegter Kombi mit Offroad-Optik, den die Marke als Mischung aus drei Welten beschreibt: Crossover, Kombi und Limousine. Das Modell ist bereits offiziell vorgestellt, das öffentliche Debüt findet auf dem Pariser Autosalon statt.
Inhalt
- Was ist der Dacia Striker und wann wurde er gezeigt
- Design: T-förmige Scheinwerfer und Dachreling
- Abmessungen, Bodenfreiheit und Kofferraum
- Motoren: Hybrid, Hybrid 4x4 und Gas
- Innenraum und Ausstattungslinien
- Wann startet der Verkauf und was kostet er
- Was ein Striker-Besitzer braucht
Was ist der Dacia Striker und wann wurde er gezeigt
Den Namen Striker kündigte Dacia am 5. März 2026 an, und schon am 10. März zeigte man erstmals das Exterieur des Autos bei der Präsentation des strategischen Plans Renault Group futuREady. Die vollständige Premiere mit Technik und Ausstattungslinien fand am 8. Juli 2026 statt. Der Öffentlichkeit wird das Auto live auf dem Pariser Autosalon Mondial de l'Auto gezeigt, der vom 12. bis 18. Oktober 2026 läuft.
Nach Klassifizierung ist der Striker ein Modell des C-Segments, das den Dacia Bigster ergänzt. Der Crossover Bigster ist ein klassischer SUV, während der Striker ein niedrigeres und längeres Fahrzeug mit Kombi-Karosserie auf angehobener Fahrwerksauslegung ist. Faktisch besetzt er die Nische, die einst der Logan MCV hatte, jedoch eine Klasse höher in Größe und Ausstattung. Den Namen erklärt die Marke mit dem englischen Ausdruck „to make a strike“ — ins Ziel treffen.
Design: T-förmige Scheinwerfer und Dachreling
Der Stil setzt die Designsprache fort, die man vom Dacia Duster der dritten Generation und vom Bigster kennt, jedoch mit neuen Details. Das wichtigste ist die Lichtsignatur in Form des Buchstabens „T“ an allen vier Ecken der Karosserie. Vorn gibt es einen hochglänzend schwarzen Grill mit dem Dacia-Link-Emblem, hinten sind die Rückleuchten in ein breites schwarzes Band über die gesamte Heckklappe eingebettet, das das Heck optisch mit der Front verbindet.
- massive Kunststoff-Radlaufverbreiterungen und Schutzverkleidungen unten — ein Markenzeichen der „offroadigen“ Dacia;
- bei der Version Extreme bestehen die Schutzelemente aus dem Material Starkle, das nicht lackiert wird und keine Angst vor Kratzern hat;
- integrierte Dachreling erhöht laut Dacia die Praktikabilität, ohne die Linienführung der Karosserie zu stören;
- 17-Zoll-Räder serienmäßig, optional 18 und 19 Zoll;
- sieben Karosseriefarben, darunter zwei neue — Frost Green und Cosmic Blue.
Abmessungen, Bodenfreiheit und Kofferraum
Der Striker basiert auf der CMF-B-Plattform — derselben, auf der Duster und Bigster stehen. Dabei ist er länger als beide: 4,62 m gegenüber 4,57 m beim Bigster. Die Höhe beträgt nur 1,53 m, das heißt, das Auto ist deutlich niedriger als ein typischer Crossover, was sich positiv auf Aerodynamik und Kraftstoffverbrauch auswirkt.
| Parameter | Dacia Striker |
|---|---|
| Länge | 4620 mm |
| Breite | 1820 mm (laut Presse) |
| Höhe | 1530 mm |
| Radstand | 2700 mm (laut Presse) |
| Bodenfreiheit | 190 mm (Frontantrieb), 200 mm (4x4) |
| Kofferraum | 600 l, bis zu 1600 l mit umgeklappten Sitzen (laut Presse) |
| Plattform | CMF-B |
| Produktion | Werk Oyak-Renault, Bursa (Türkei) |
19–20 cm Bodenfreiheit für einen Kombi entspricht dem Niveau eines vollwertigen Crossovers: Bordsteine, Schotterwege und Zufahrten zum Wochenendhaus sind für das Auto kein Problem. Der Kofferraumboden ist modular, aus drei Teilen, die man wenden kann, und bei den höheren Versionen öffnet die Heckklappe elektrisch, auch freihändig. Für alle, denen 600 Liter zu wenig sind, bietet Dacia eine aerodynamische Dachbox mit 480 Litern Volumen an.
Motoren: Hybrid, Hybrid 4x4 und Gas
Alle Striker-Versionen sind auf die eine oder andere Weise elektrifiziert. Die Marke nennt vier Antriebe; zwei der wichtigsten sind bereits bekannt:
Hybrid 155 (Frontantrieb)
Vollhybrid auf Basis eines 1,8-Liter-Saugbenziners (109 PS) und eines Elektromotors (49 PS) mit einer 1,4-kWh-Batterie. Das Getriebe ist ein multimodaler Automat ohne Kupplung, der die Gänge des Verbrennungsmotors und des Elektromotors getrennt schaltet. Laut Dacia liegen die CO₂-Emissionen dieser Version unter 100 g/km, und in der Stadt kann das Auto bis zu 80% der Zeit elektrisch fahren.
Hybrid 150 4x4 (Allradantrieb)
Ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbomotor mit 48-Volt-Mildhybrid-System treibt die Vorderräder an, und ein separater Elektromotor (rund 30 PS) die Hinterräder. Eine mechanische Kardanwelle gibt es nicht, der Allradantrieb ist „elektrisch“. Es gibt die Modi Auto, Eco, Snow, Mud/Sand und Off-Road sowie eine Bergabfahrhilfe. Die Gesamtleistung wird von verschiedenen Medien unterschiedlich angegeben, daher lohnt es sich, die genaue Zahl in den offiziellen technischen Daten abzuwarten.
Benzin und Gas
Für bestimmte Märkte verspricht Dacia eine Version mit Motor, der mit Benzin und Flüssiggas (LPG) betrieben wird — ein Markenthema. Laut Presse ist es derselbe 1,2-Liter-Turbomotor mit Mildhybrid, jedoch mit werksseitiger Gasanlage.
Innenraum und Ausstattungslinien
Es gibt vier Ausstattungslinien: Essential, Expression, Extreme und Journey. Bereits serienmäßig sind ein 10,1-Zoll-Touchscreen für das Infotainment und ein 7-Zoll-digitales Kombiinstrument sowie Dachreling. Zu den auffälligen Optionen zählen ein festes Panorama-Glasdach in der Größe 1,2 × 0,8 m und das YouClip-Befestigungssystem mit neun Punkten für Zubehör im Innenraum.
- Extreme — die „Outdoor“-Version: Bezug aus abwaschbarem Material, Gummimatten (zur Hälfte aus recycelten Rohstoffen), kupferfarbene Akzente, Panorama-Glasdach.
- Journey — die komfortabelste: elektrische Verstellung des Fahrersitzes, Sitzheizung vorn und Lenkradheizung, kabelloses Laden, elektrische Heckklappe.
Wann startet der Verkauf und was kostet er
Der Striker wird ausschließlich in der Türkei gebaut, im Werk Oyak-Renault in Bursa. Es ist die erste Dacia, die in der Türkei produziert wird, und das Werk wird weltweit das einzige sein, das sie montiert. In der Türkei soll der Verkauf im Dezember 2026 starten, im Vereinigten Königreich wird die Bestellannahme Anfang 2027 geöffnet, und die ersten Auslieferungen werden im Laufe von 2027 erwartet.
Der Einstiegspreis in Europa liegt bei bis zu 25 000 Euro. Offizielle Pläne für den ukrainischen Markt hat die Renault Group bislang nicht angekündigt. Zur Erinnerung: Dacia-Modelle wurden bei uns historisch unter der Marke Renault verkauft, daher kann auch der Striker, falls er erscheint, ein anderes Emblem bekommen.
Was ein Striker-Besitzer braucht
Der Striker ist ein Auto für Familie, Reisen und Ausflüge in die Natur, daher liegen die ersten Käufe nach dem Autohaus auf der Hand: Dachträger-Querträger, Schmutzfänger und Fußmatten. Modellgenaues Zubehör speziell für den Striker gibt es noch nicht — das Auto ist noch nicht im Verkauf. Deshalb haben wir in diesem Artikel universelle Lösungen ausgewählt, und als Orientierung können die nächsten Verwandten auf derselben Plattform dienen.
- Dachträger-Querträger. Die serienmäßige Dachreling des Striker ist in das Dach integriert, daher sollte man nach Querträgern für integrierte Reling suchen. Vor dem Kauf sollten Sie das Profil der Reling und den Abstand zwischen ihnen an Ihrem Auto prüfen — Varianten finden Sie in der Rubrik Dachträger.
- Schmutzfänger. 19–20 cm Bodenfreiheit und Kunststoff-Radläufe bedeuten, dass Schmutz von den Rädern auf Schweller und Türen fliegt. Universelle Schmutzfänger schließen dieses Problem, bis es modellgenaue gibt.
- Fußmatten. Für den Striker kann man ein Universal-Set oder eine Kofferraummatte in der passenden Größe nehmen. Für den Dacia Bigster gibt es modellgenaue Matten, aber das ist ein anderes Auto: Die Kompatibilität mit dem Striker ist nicht bestätigt, daher ist es bis zum Erscheinen modellgenauer Varianten besser, den Boden auszumessen.
Mehr Zubehör für Modelle der Marke — auf der Seite Dacia Tuning.
Die Fotos im Artikel sind Illustrationen nach der Beschreibung von Dacia und keine offiziellen Aufnahmen des Herstellers.
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| ✔ | 190–200 mm Bodenfreiheit und Karosserieschutzleisten bei einer Höhe von nur 1,53 m |
| ✔ | Kofferraum mit 600 l laut Presse, modularer Boden und Dachbox mit 480 l im Zubehör |
| ✔ | Bewährte Technik aus Bigster und Duster: CMF-B-Plattform, 1,8-l-Vollhybrid, elektrischer Allradantrieb |
| ✔ | Angekündigter Einstiegspreis in Europa bis 25.000 Euro |
| ✘ | Elektrischer Allradantrieb ohne Kardanwelle — nicht für ernstes Offroad |
| ✘ | Produktion nur in der Türkei, Lieferungen nach Europa starten 2027 |
| ✘ | Noch keine offiziellen Pläne für die Ukraine |








