Skoda Octavia der 5. Generation: Das ist über die neue Octavia bekannt

Dieses Material wurde mit Hilfe von KI-Tools für Themenrecherche, Strukturierung und Erstellung eines ersten Entwurfs vorbereitet. Faktenprüfung, Redaktion, Expertenbewertung und finale Freigabe wurden von Maksym Vasyliovych Radomskyi durchgeführt.

Die aktuelle Skoda Octavia der vierten Generation (A8) ist seit Ende 2019 auf dem Markt, und die Gespräche über ihre Nachfolgerin sind längst nicht mehr bloßes Gerede. Offiziell hat Škoda die „fünfte“ Octavia noch nicht gezeigt, aber sie hat das Konzept Vision O präsentiert — einen Kombi, den die westliche Presse einhellig als Vorboten der nächsten Octavia Combi bezeichnet. Wir ordnen ein, was offiziell bestätigt ist, was Journalisten unter Berufung auf Quellen im Unternehmen schreiben und was aus der aktuellen A8 wird. Die Fotos im Artikel sind Renderings davon, wie das Serienauto aussehen könnte, keine offiziellen Aufnahmen.

Kurz: Was ist bislang bekannt

  • Ein Serienmodell gibt es noch nicht. Škoda hat weder einen Premierentermin noch einen Namen genannt: Der offizielle Vorbote ist das Konzept Vision O, gezeigt im September 2025.
  • Vision O ist ein 4 850 mm langer Kombi mit einem Kofferraum von über 650 l und einer neuen Tech-loop-„Front“ anstelle des bisherigen Kühlergrills.
  • Die Plattform ist eine künftige Architektur des Volkswagen-Konzerns. Genau das schreibt Škoda ausdrücklich; die Presse präzisiert, dass es um SSP geht, auf der auch der nächste Golf entstehen soll.
  • Beim Antrieb hat Elektrifizierung Priorität. Laut Presse werden eine rein elektrische Version und ein Hybrid mit Motor-Generator (Range Extender) erwogen; eine endgültige Entscheidung hat das Unternehmen nicht bekannt gegeben.
  • Der Zeitplan liegt grob bei 2028, aber das sind Schätzungen von Journalisten, keine Aussage des Herstellers.
  • Die aktuelle A8 verschwindet nicht so bald: Erlkönige wurden bereits beim zweiten Facelift fotografiert.

Vision O: offizieller Vorbote des nächsten Kombis

Das Konzept stellte Škoda am 8. September 2025 vor und zeigte es der Öffentlichkeit auf der IAA Mobility in München. In den Pressemitteilungen fällt der Name „Octavia“ als Bezeichnung der künftigen Baureihe nicht, doch der Kontext ist eindeutig: Das Unternehmen erinnert daran, seit 2016 in Europa im Kombi-Segment dank Octavia Combi und Superb Combi führend zu sein, und Vorstandsmitglied für Vertrieb Martin Jahn schreibt, die Serienversion des Vision O solle diese Führungsrolle festigen. Der Buchstabe „O“ im Namen steht nach Ansicht aller Fachmedien für Octavia.

Abmessungen und Kofferraum

Das Konzept ist deutlich größer als der aktuelle Kombi und rückt fast an den Superb heran. Vergleich mit der Octavia Combi nach dem Facelift 2024:

ParameterŠkoda Vision O (Konzept)Octavia Combi A8 (2024)
Länge4 850 mm4 698 mm
Breite1 900 mm—
Höhe1 500 mm—
Kofferraum (Sitze aufgestellt)über 650 l640 l
Kofferraum (Sitze umgeklappt)bis zu 1 700 l (laut Presse)1 700 l

Das heißt: Die Länge wächst um etwa 15 cm, das Kofferraumvolumen bleibt in etwa auf dem Niveau des aktuellen Modells — was für ein Elektroauto logisch ist, da ein Teil des Bodens von der Batterie eingenommen wird. Die Abmessungen des Konzepts bedeuten nicht zwingend die Maße des Serienautos: Üblicherweise werden sie näher an der Produktion noch angepasst.

Design: Tech-loop statt Grill

Vision O zeigt die nächste Stufe der Marken-Designsprache Modern Solid. Die wichtigste Änderung ist die Tech-loop-Front, die das bisherige Tech-Deck Face ersetzt: Ein schmaler Leuchtstreifen umrahmt die gesamte Front, einen klassischen Kühlergrill gibt es nicht. Die Hauptscheinwerfer sind ausfahrbar und Teil einer Begrüßungsanimation; auf der gewölbten Motorhaube sitzen ein beleuchtetes Logo sowie zwei Luftauslässe, die den Luftwiderstand reduzieren.

Das gesamte Exterieur ist der Aerodynamik untergeordnet: aktive Luftklappen im Stoßfänger, Kanäle in den Flanken, die den Luftstrom zu den Rädern leiten, aerodynamische Felgen, versenkte Türgriffe und unter einer Abdeckung versteckte Scheibenwischer. Hinten gibt es T-förmige LED-Rückleuchten mit animierten Blinkern und eine Linie, die das Heck optisch mit dem vorderen Lichtband verbindet. Die Karosserie ist in einer Farbe lackiert, die von sandbeige zu blau changiert; Dach und Glasflächen sind dunkel.

Innenraum

Das Interieur wurde laut Škoda „von innen nach außen“ entworfen. Über das gesamte Armaturenbrett zieht sich das Horizon Display mit einer Länge von über 1,2 m; ergänzt wird es durch einen vertikalen Zentralbildschirm und einen drehbaren Wählregler mit haptischem Feedback. Es gibt eine adaptive Beleuchtung, die ihren Farbton im natürlichen Tagesrhythmus verändert, den digitalen Assistenten Laura mit KI-Funktionen sowie den Tranquil-Modus, in dem die Sitze zum Ausruhen nach hinten fahren. Eine tragbare Box und ein integrierter Kühlschrank sind eher Messe-„Gimmicks“, und ob sie in die Serie kommen, ist unklar.

Plattform, Antriebe und Termine: was Quellen sagen

Plattform

Die offizielle Formulierung ist vorsichtig. Entwicklungsvorstand Johannes Neft sagte, das Serienmodell werde auf einer künftigen Plattform des Volkswagen-Konzerns basieren, die für das nächste Jahrzehnt geplant ist. Carscoops, das australische carsales und EV Central konkretisieren: Es handelt sich um SSP (Scalable Systems Platform), und die nächste Octavia soll die erste Škoda darauf sein; ein Plattformverwandter werde die nächste Generation des Volkswagen Golf. Carscoops schreibt außerdem von einer 800-Volt-Architektur und Software, die gemeinsam mit Rivian entwickelt wurde. Das alles sind Angaben der Presse; Škoda hat sie nicht bestätigt.

Antriebe

Das Konzept selbst ist elektrisch. Laut carsales und EV Central könnte die Serienversion zwei Varianten erhalten: rein elektrisch und einen Hybrid mit Benzinmotor, der nur die Batterie lädt (Range Extender). Für Letzteren nennt die Presse Richtwerte: über 365 kW in der zweimotorigen Version, rund 300 km elektrisch und über 1 000 km mit vollem Tank. Das sind keine bestätigten Daten, sondern Erwartungen der Medien. Škoda-Vertreter sagten bei der Präsentation des Konzepts, man wolle alle Optionen offenhalten, weil der Umstieg auf Elektroautos langsamer vorangehe als erwartet, und die endgültige Wahl von Gesetzgebung und Nachfrage abhängen werde.

Wann zu erwarten

Einen genauen Termin gibt es nicht. Schon 2024 sagte Škoda-CEO Klaus Zellmer, dass ein elektrischer Kombi in Octavia-Größe von 2026 auf 2027–2028 verschoben wurde. Die meisten Medien nennen 2028; Carscoops schrieb im Juli 2026 von einer Premiere Ende 2027 oder Anfang 2028, wobei angeblich zuerst der Kombi gezeigt werde und der Liftback später. Das irische CompleteCar brachte eine andere Version: Bei Škoda habe man angedeutet, dass ein Serien-Vision O ein eigenständiges Elektro-Modell neben der Octavia werden könnte — wie Golf und ID.3 bei Volkswagen — und nicht vor 2030 erscheinen werde. Daher bleibt die Frage „Ist das die fünfte Octavia oder ihr elektrischer Bruder?“ vorerst offen.

Was wird aus der aktuellen Octavia A8

Während die neue Generation noch im Konzeptstadium ist, bekommt die aktuelle Octavia ein weiteres Update. Im Juni 2026 veröffentlichten Carscoops und autoevolution Fotos von Prototypen des Liftbacks und Kombis mit dem zweiten Facelift: ein kürzerer Grill im Stil von Tech-Deck Face, neue Grafik der Tagfahrlichter, eine andere Frontschürze mit vertikalen Rippen im unteren Lufteinlass, neue Rückleuchten und ein überarbeitetes Cockpit mit separatem Multimedia-Bildschirm. Die Premiere wird Anfang 2027 erwartet, und laut autoevolution könnte das Modell nahezu bis zum Ende des Jahrzehnts durchhalten. Was sich beim ersten Facelift geändert hat, haben wir in den Reviews Octavia 2024 (Liftback) und Octavia Combi nach dem Facelift beschrieben.

Für A8-Besitzer bedeutet das, dass die Karosserie noch einige Jahre aktuell bleibt — und Zubehör dafür sinnvoll ist. Die praktischste Ergänzung für den Alltag sind Windabweiser für Octavia A8: Sie ermöglichen Lüften bei Regen und reduzieren das Beschlagen der Scheiben. Wer die Optik des Autos dem frischeren Škoda-Stil annähern möchte, für den eignen sich Ansätze und Diffusoren für den Heckstoßfänger sowie ein Front-Lippenansatz. Die vollständige Liste gibt es im Bereich Tuning Skoda Octavia IV A8.

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