Skoda Epiq: kompakter Elektro-Crossover von Skoda – Reichweite, Batterien und Preise

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Skoda hat den Serien-Epiq vorgestellt – ein kompakter Elektro-Crossover, der zur bisher günstigsten Elektrobaureihe der Marke geworden ist. Die Weltpremiere fand am 19. Mai 2026 in Zürich statt, und im Juni startete im Werk Volkswagen Navarra in Spanien die Serienproduktion. Der Epiq erhielt Frontantrieb auf der neuen Plattform MEB+, zwei Batterien zur Wahl, eine Reichweite von bis zu 440 km nach WLTP und einen Kofferraum mit 475 Litern. Wir fassen zusammen, was über die Neuheit bekannt ist: Daten, Ausstattung, Preise und wie sie sich vom Benziner Kamiq unterscheidet.

Inhalt

Vom Konzept zum Serien-Epiq

Den Namen Epiq zeigte Skoda erstmals im März 2024 an einer Studie. Im September 2025, kurz vor der IAA Mobility in München, präsentierte die Marke den Showcar Epiq – ein fast serienreifer Vorbote des Serienautos und das erste Modell, das vollständig in der neuen Designsprache Modern Solid gestaltet wurde. Damals versprach Skoda eine Länge von rund 4,1 m, einen 475‑Liter-Kofferraum und einen Einstiegspreis auf dem Niveau des Benziners Kamiq.

Die Serienversion wurde am 19. Mai 2026 in der Umwelt Arena in Zürich gezeigt. Die Produktion startete im Juni im Werk Volkswagen Navarra in Pamplona: Der Epiq ist der erste Skoda, der in Spanien gebaut wird. Das Modell gehört zur Electric Urban Car Family des Konzerns zusammen mit Volkswagen ID. Polo, ID. Cross und CUPRA Raval – alle vier basieren auf derselben Plattform.

Plattform MEB+ und drei Leistungsstufen

Der Epiq ist der erste Skoda auf der Plattform MEB+ und das einzige Elektroauto mit Frontantrieb im aktuellen Modellprogramm der Marke. Die größeren Enyaq und Elroq haben den Hauptmotor an der Hinterachse; beim kompakten Crossover wurde der Antrieb nach vorn verlegt, und die Batterien wurden kleiner und leichter – so bleibt mehr Platz im Innenraum und der Energieverbrauch sinkt.

Das Angebot umfasst drei Varianten, deren Bezeichnung die ungefähre Batteriekapazität andeutet:

  • Epiq 35 – 85 kW (≈116 PS), 267 N·m, kleine Batterie;
  • Epiq 40 – 99 kW (135 PS), 267 N·m, kleine Batterie;
  • Epiq 55 – 155 kW (211 PS), 290 N·m, große Batterie.

Alle Versionen nutzen den synchronen Permanentmagnet-Elektromotor APP 290, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt. Laut vorläufigen technischen Daten von Skoda dauert der Sprint auf 100 km/h beim Epiq 35 11,0 s, beim Epiq 40 9,8 s und beim Epiq 55 7,1 s. Erstmals bei Skoda-Elektroautos gibt es ein vollwertiges One-Pedal-Driving im Modus B mit einstellbarer Rekuperationsstärke.

Das Fahrwerk ist klassisch für die Kompaktklasse: vorn McPherson, hinten eine halbstarre Verbundlenkerachse. Scheibenbremsen an beiden Achsen, vorn innenbelüftet. Ein interessantes Detail: Da die Hinterachse nicht rekuperiert, arbeiten die hinteren Bremsen häufiger, und die Scheiben rosten weniger – ein aktuelles Problem bei Elektroautos, bei denen die mechanischen Bremsen monatelang kaum genutzt werden.

Batterien, Reichweite und Laden

Skoda bietet zwei Akku-Chemien an. Die kleine Batterie ist Lithium-Eisenphosphat (LFP), die große Nickel-Mangan-Kobalt (NMC) mit höherer Energiedichte.

ParameterEpiq 35Epiq 40Epiq 55
Batterie brutto (netto)38,5 (37) kWh, LFP38,5 (37) kWh, LFP55 (52) kWh, NMC
Reichweite WLTP≈310 km≈310 kmbis zu 440 km
Verbrauch WLTP13,0 kWh/100 km13,0 kWh/100 km13,7 kWh/100 km
Schnellladen DC, 10–80 %50 kW / 33 Min90 kW / 23 Min105 kW / 24 Min
Laden AC, 0–100 %11 kW / 4 Std11 kW / 4 Std11 kW / 5,5 Std

Ein 11‑kW-Onboard-Lader ist in allen Versionen serienmäßig. Der wichtige Unterschied zwischen den beiden kleineren Varianten ist die Leistung beim Schnellladen: Beim Epiq 35 ist sie auf 50 kW begrenzt, daher ist für häufige Autobahnfahrten der Blick auf den Epiq 40 naheliegender. Ein Optionspaket ermöglicht die Bestellung einer Wärmepumpe – im Winter ist sie besonders nützlich, weil eine LFP-Batterie bei Frost spürbarer Reichweite verliert.

Der Epiq unterstützt bidirektionales Laden. Der Modus V2L versorgt externe Geräte (zum Beispiel ein E‑Bike oder Werkzeug) über einen Adapter am Ladeport, und V2H kann Energie ins Haus zurückspeisen über ein kompatibles bidirektionales DC-Ladegerät – aktuell ist für den Epiq der AmbiCHARGE Home 11 kW von Ambibox zertifiziert.

Abmessungen, Kofferraum und Alltagstauglichkeit

Von den Außenmaßen her liegt der Epiq nahe am Skoda Kamiq, bietet dank des flachen Elektroauto-Bodens jedoch mehr Platz für Gepäck.

ParameterSkoda Epiq
Länge / Breite / Höhe4 171 / 1 798 / 1 581 mm
Radstand2 601 mm
Bodenfreiheit157 mm
Kofferraum475 l (beim Kamiq – 400 l)
Kofferraum bei umgeklappten Sitzen1 345 l
Vorderer Kofferraum (Frunk)25 l
Leergewicht1 542 kg (35/40), 1 618–1 712 kg (55)
Wendekreisdurchmesser10,15 m

Der 25‑Liter-Frunk kommt später im Produktionsverlauf und gehört zum Premium-Paket. In Türen, Mittelarmlehne und Handschuhfach gibt es weitere über 28 l an Ablagen. Die maximale Anhängelast gebremst beträgt 750 kg für Epiq 35 und 40 sowie bis zu 1 200 kg für Epiq 55, die Dachlast liegt bei 75 kg. Zu den Simply-Clever-Lösungen gehören ein Regenschirm in der Fahrertür, ein Eiskratzer in der Heckklappe und Taschenhaken.

Modern-Solid-Design

Der Epiq ist der erste Serien-Skoda, der vollständig im Stil Modern Solid gestaltet ist. Die Front bildet die glänzend schwarze Tech-Deck-Face-Blende, eingefasst von schlanken T‑förmigen Scheinwerfern – diese Lichtsignatur wird auch bei künftigen SUV der Marke erscheinen. Im Stoßfänger sitzen vertikale Lufteinlässe, übernommen vom Konzept Vision 7S. Hinten rahmen T‑förmige Leuchten den Schriftzug Skoda ein, und der Stoßfänger greift das Muster der Front auf.

Es gibt zwei Scheinwerfertypen, beide LED; optional ist LED Matrix mit 12 Segmenten und vier Lichtmodi erhältlich. Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei 0,275–0,283: Dazu tragen aktive Kühlerjalousien, Air-Curtain-Kanäle, aerodynamische Felgen, ein glatter Unterboden und ein Heckdiffusor bei. Es stehen sechs Farben zur Wahl, die Räder reichen von 17 bis 19 Zoll, optional gibt es ein Panoramadach mit elektrischem Rollo.

Innenraum, Multimedia und Sicherheit

Im Zentrum des Armaturenbretts sitzt ein 13‑Zoll-Android-Infotainment mit App-Store und dem KI-basierten Sprachassistenten Laura. Später kommt per Software-Update ein digitaler Smartphone-Schlüssel. Der Epiq ist der erste Serien-Skoda ohne Materialien tierischen Ursprungs: Statt Leder kommt das Material Techtona zum Einsatz, die Sitzstoffe bestehen aus recyceltem Polyester, insgesamt stecken im Auto über 34 kg recycelte Materialien. Optional ist eine Canton-Audioanlage mit 425 W und 10 Lautsprechern erhältlich.

Serienmäßig sind sieben Airbags inklusive Zentralairbag sowie Front Assist, Side Assist mit Warnung beim Rückwärts-Ausparken und beim Öffnen der Türen, Lane Assist, Verkehrszeichenerkennung und ein Fahrer-Müdigkeitssystem mit Kamera im Spiegel an Bord. Gegen Aufpreis gibt es Travel Assist 3.0, der auf Ampeln reagiert, die Rundumsicht Top Area View 360°, Fernparken per Smartphone und Crossroad Assist mit Eckradaren für Kreuzungen.

Ausstattungen, Preise und First Edition

Zum Start wird der Epiq in zwei Ausstattungslinien angeboten – Essence und Selection, ergänzt durch die Pakete Convenience, Tech, Travel, Light & View und Premium. Offiziell nennt Skoda einen Preis von rund 26.000 Euro und verspricht, dass die Basisversion in vielen Ländern so viel kosten wird wie ein Benzin-Kamiq. In Deutschland gelten folgende Preise:

  • Epiq 35 Essence – 25 900 Euro (Verkaufsstart im Herbst 2026);
  • Epiq 40 – ab 27 900 Euro (Essence) und 31 400 Euro (Selection);
  • Epiq 55 – ab 32 100 Euro (Essence) und 35 600 Euro (Selection).

Die limitierte First Edition basiert auf Selection und ist nur mit dem stärksten Antrieb 155 kW erhältlich. Kennzeichen sind orangefarbene Akzente an Spiegelgehäusen, Stoßfängern und im Innenraum, ein schwarzes Dach, orangefarbene Sicherheitsgurte und exklusive 20‑Zoll-Felgen; die Reichweite liegt mit diesen Rädern bei bis zu 430 km. In Deutschland heißt diese Version Edition Eins und kostet 35 600 Euro.

Offizielle Angaben zum Verkauf des Skoda Epiq in der Ukraine gibt es bislang nicht.

Fußmatten und Schmutzfänger für Epiq

Modellspezifische Fußmatten genau für den Epiq gibt es noch nicht: Schnittmuster für ein neues Modell erscheinen erst einige Monate nach Verkaufsstart. Für die erste Saison ist eine praktische Lösung Universalmatten Stingray 3D oder Gummimatten mit hohem Rand: Sie halten Wasser, Schnee und Salz zurück, die im Winter besonders schädlich für Teppichbelag und Verkabelung im Boden eines Elektroautos sind. Zum Schutz von Schwellern und hinterem Stoßfänger vor der Sand-Salz-Mischung eignen sich Universal-Schmutzfänger passend zur Radhausgröße des kompakten Crossovers. Weitere Varianten finden Sie im Bereich Autofußmatten.

Wir liefern mit Nova Poshta in die ganze Ukraine; Bestellungen ab 15 000 ₴ – kostenlos mit eigenem Transport.

Vor- und Nachteile
✔Kofferraum mit 475 l und Frunk mit 25 l — mehr als beim Kamiq
✔Bidirektionales Laden V2L und V2H
✔Sieben Airbags und die wichtigsten Assistenten bereits serienmäßig
✔One-Pedal-Driving und schnelles Laden von 10–80 % in 23–24 Min. bei den Versionen 40 und 55
✘Der Epiq 35 lädt per DC nur mit bis zu 50 kW (33 Min. von 10–80 %)
✘Der LFP-Akku der jüngeren Versionen verliert bei Kälte spürbar an Reichweite
✘Nur Frontantrieb
✘Offizielle Verkäufe in der Ukraine wurden bisher nicht angekündigt

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