
Opel STX Concept: Kombi der Zukunft – kommt der nächste Astra nur als Kombi?

Opel STX Concept — ein elektrisches Concept-Kombi, das Opel am 12. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon zeigt. Der Name steht für Sports Tourer eXperimental: eine Vision des Kombis der Zukunft und laut Auto Express ein direkter Hinweis auf den nächsten Astra, der etwa 2029–2030 auf der Stellantis-Plattform STLA One erscheinen soll. Offiziell bestätigt ist nur eines: Einen Kombi wird es beim neuen Astra sicher geben, ein klassischer Hatchback dagegen nicht unbedingt.
Was ist der Opel STX Concept und wo wird er gezeigt
Die ersten Teaserfotos veröffentlichte Opel am 1. Oktober 2026, die vollständige Präsentation ist für die Mondial de l'Auto in Paris geplant, die vom 12. bis 18. Oktober läuft. Die Pressekonferenz von Opel findet am Montag, dem 12. Oktober, um 11:40 Uhr am Stand A42 in Halle 4 statt. Daneben am Stand stehen Serien-Elektroautos: Opel Corsa GSE und Mokka GSE. Über weitere Premieren der Messe haben wir in der Übersicht „Pariser Autosalon 2026: Termine und die wichtigsten Premieren“ geschrieben.
Opel bezeichnet den STX ausdrücklich als Studie und nicht als Serienmodell. Abmessungen, Batterie, Reichweite und Produktionspläne nennt das Unternehmen nicht. Opel-CEO Florian Huettl erklärt das Konzept so: Der STX Concept soll spürbar machen, wie begeisternd und emotional ein Kombi von morgen sein kann. Er erinnerte zugleich daran, dass Opel schon seit den 1950er-Jahren zu den Kombi-Pionieren in Europa gehörte. Die Illustrationen in diesem Artikel sind Renderings, wie der STX anhand des Teasers aussehen könnte, keine Werksfotos.
Wie sieht der STX aus und was davon wird in Serien-Opel einfließen
Front: eine neue Generation des Vizor
Die markentypische Opel-Vizor-Front ist nicht länger ein schwarzer Streifen. Beim STX zeichnet das Licht selbst das „Gesicht“: feine, schräg gestellte vertikale Lamellen bilden eine neue Lichtsignatur, und der beleuchtete Blitz steht im Zentrum der Compass-Grafik — einer Art Windrose. Laut Auto Express gibt es an der Front überhaupt keinen glänzend schwarzen Kunststoff, die Flächen sind in Wagenfarbe lackiert, und das Emblem ist größer geworden, damit es aus der Entfernung besser zu erkennen ist. Dieselben Lamellen tauchen am Fuß der Windschutzscheibe und an der Mittelkonsole wieder auf.
Heck: „überhängendes“ Dach und Glas über die gesamte Breite
Die Silhouette ist für einen Kombi ungewöhnlich. Die vordere Dachkante ist der am weitesten vorstehende Punkt des Autos, das Heck scheint sich darunter zu verstecken. Die hinteren Radhäuser formen eine markante Schulterlinie, die D-Säulen sind massiv, und die Heckscheibe ist als ein einziges Teil zusammen mit den Leuchten ausgeführt. Das Glas der D-Säulen hat schwarze rechteckige Einsätze, die die Linie der Heckklappe kaschieren. Den Innenraum hat Opel noch nicht gezeigt — bekannt ist nur, dass er die Idee „Painting with Light“ (Malen mit Licht) weiterentwickeln wird.
Aerodynamik ist das Hauptthema der Studie
Opel erklärt die Form des STX damit, dass bei einem Elektroauto der Luftwiderstand direkt den Energieverbrauch und die Reichweite bestimmt. Die Studie hat aktive Aerodynamik: bewegliche Elemente im Heckbereich und in den äußeren Zonen der Stoßfänger passen sich dem Fahrmodus an, um den Widerstand zu senken und bei Tempo mehr Stabilität zu bringen — Opel erwähnt dabei ausdrücklich die deutschen Autobahnen. Hinzu kommen flächenbündig in die Karosserie integrierte Oberflächen sowie dreiteilige Felgen. Der Vizepräsident für Design bei Vauxhall, Mark Adams, formulierte es so: Beim Elektroauto ist Aerodynamik kein Bonus, sondern eine Notwendigkeit.
Zur Antriebstechnik äußert sich Opel nur knapp. Laut Carscoops verfügt die Studie über elektrischen Allradantrieb und eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h. Leistung, Batteriekapazität und Reichweite werden nicht genannt — und beim Serienauto werden sie ohnehin anders ausfallen.
Wird der nächste Opel Astra nur noch als Kombi kommen
Eine eindeutige Antwort gibt es noch nicht, doch die Position von Opel ist aus den Aussagen des CEO bereits klar. In einem Interview mit Auto Express (14. September 2026) sagte Florian Huettl: „Ich kann sagen, dass es den Kombi geben wird, weil unser Heimatmarkt das verlangt“ — also Deutschland. Und ergänzte sofort, dass der neue Astra nicht zwingend ein traditioneller Hatchback sein muss. Einige Medien schreiben, dass auf derselben Plattform auch eine Version im Crossover-Stil erscheinen könnte, und Auto Express hält es für möglich, dass der Astra insgesamt zu einem Kombi-only wird. Offiziell bestätigt ist jedoch nur der Kombi.
| Was über den nächsten Astra bekannt ist | Status |
|---|---|
| Kombi-Karosserie (Sports Tourer) | Vom CEO von Opel bestätigt |
| Klassischer Hatchback | Nicht garantiert („nicht unbedingt ein traditioneller Hatchback“) |
| Crossover auf derselben Basis | Gerüchte, offiziell nicht bestätigt |
| Plattform | Stellantis STLA One (laut Auto Express) |
| Antriebsart | „Sicher ein Elektroauto“; STLA One lässt technisch auch andere Varianten zu |
| Markteinführung | Etwa 2029–2030, Stellantis nennt „bis 2030“ |
| Abmessungen, Batterie, Preise | Nicht angekündigt |
Die Logik von Opel ist einfach. C-Klasse-Hatchbacks verlieren in Europa Käufer zugunsten von Crossovern, und ein Kombi ist für den deutschen Markt ein Pflichtpunkt. Wenn der Astra nur als Kombi und möglicherweise als Crossover kommt, deckt er beide Anforderungen ab, ohne einen separaten Hatchback.
Was sich technisch im Vergleich zum aktuellen Astra L ändern wird
Der aktuelle Astra L kam 2021 auf den Markt und steht auf derselben Plattform wie der Peugeot 308, und der Sports Tourer gehört neben dem Hatchback zu seiner Modellpalette. Die nächste Generation wechselt laut Auto Express auf STLA One — eine neue Basis, die Stellantis für Volumenmodelle aller seiner Marken vorbereitet; als erstes Modell darauf soll der nächste Corsa im Jahr 2027 erscheinen. Der neue Astra wird in erster Linie als Elektroauto konzipiert: mit neueren Batterien, effizienteren Elektromotoren und einer elektronischen Architektur, die sich per Software aktualisieren lässt. Zugleich betonte Huettl, dass STLA One nicht ausschließlich auf Elektroantrieb beschränkt ist und die endgültige Antriebspalette noch ausgewählt wird.
Für Besitzer aktueller Astra bedeutet das vor allem eines: Das nächste Modell wird ein völlig anderes Auto sein — mit anderen Karosserieabmessungen, einem anderen Dach und einem anderen Kofferraum. Zubehör vom Astra L oder Astra K wird nicht passen, und modellspezifische Produkte für die neue Generation erscheinen erst nach dem Verkaufsstart.
Bis dahin lohnt es sich, für Ihren Astra das zu besorgen, was täglich im Einsatz ist. Für den Astra L 2022+ gibt es im Katalog modellspezifische Fußmatten für Innenraum und Kofferraum, für den Astra K Sports Tourer — Kofferraummatten passend zur Kombi-Karosserie, und für den Transport von Fahrrad oder Box — Relingträger und Querträger. Die komplette Auswahl an Tuning für das aktuelle Modell finden Sie auf der Seite Opel Astra L.
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